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Helmut G. Müller - Kloster Hachborn
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Gebetserhörung bei der Telekom

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Herausgegeben von in Pfarrer in Wachenbuchen ·
 
„Ihre Gebete sind erhört worden“, begrüßt mich der Meister von der Telekom. Mein letzter Arbeitstag, die letzte Stunde  vor der großen Reise, und da erscheint er wie ein großes Wunder. Er schraubt und steckt, wir steigen noch einmal hinab in die Tiefe, in den muffigen Keller, verscheuchen die Spinnen und dann klemmt er die Drähte um. Noch ein paar Wege hinauf und hinab, und endlich „Bingo“, es hat geklappt.
 
Nach endlosen Telefonaten, mit vielen netten und freundlichen Menschen, die einen von der Sorte: Sie wissen genau woran es liegt, und was in diesem Fall zu machen ist und es wird jetzt bestimmt in drei oder vier Tagen etwas mit der Verbindung. Es wurde aber dann doch nicht. Die anderen von der Sorte: „Lass alle Hoffnung fahren“. Aber  dann gibt es da auch noch die zwei oder drei Gerechten, die sich des Teufels annehmen, der da im Detail sitzt. Sie arbeiten noch mitten in den Ferien, wenn es sein muss noch bis in die Nacht, und  sie kriegen es mit ehrlicher Handarbeit auch hin. „Ihre Gebete sind erhört worden“, sagt mir also der freundliche Nachbar von der Telekom, dem ich in der Kirche unser Problem geschildert habe. Er hat nicht locker gelassen. 4 Monate später und einen Aktenordner voll mit Schreiben, viele mit der Überschrift „Herzlichen willkommen bei der Deutschen Telekom“. Bingo – es hat doch noch geklappt, wir haben jetzt tatsächlich DSL 16.000. Oder jedenfalls – wie die Messung ergibt 15500., doch ich will ja nicht kleinlich sein.
 
Weil wir über all dem so ins Gespräch gekommen sind und er auch seine Freundin noch mal mitgebracht hat, feiern wir demnächst eine Hochzeit. Auch seine Gebete sind schließlich erhört worden, und diese Trauung werde ich mit besonderem Vergnügen machen. Es geschehen ja wirklich noch Wunder, sogar bei der Deutschen Telekom. Aber diese gute Nachricht muss ich morgen noch unserem Sohn persönlich überbringen. Der ist schon mal vorausgefahren in die Ferien. Ich fahre jetzt auch dahin und so Gott will und wir leben werde ich im August zur Kirchweih wieder auf der Baustelle sein.



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