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Kloster Hachborn

Im Jahr 1186 gründete der Prämonstratenser Orden das Kloster Hachborn als Lebensgemeinschaft von Männer und Frauen. Mitte des 13. Jahrhunderst wurde aus dem Doppelkloster ein reines Frauenstift. Nach der Auflösung des Klosters durch die Reformation 1527 wurde das Anwesen zum herrschaftlichen Gutshof und Landschloss umgebaut. 1789 erwarben 34 Hachborner Genossen das Anwesen zum Abbruch. Das Material wurde beim Bau einiger Häuser in Hachborn wiederverwendet. Bis heute erhalten blieb lediglich ein Gewölbekeller, Mauerreste und die Stiftskirche St. Johannes.

Das Gelände, auf dem die ehemals klösterlichen, dann herrschaftlichen und nach der Aufteilung des Vorwerks 1789 abgebrochenen Bauten gestanden hatten, wurde 1821 an Johann Adam Lemmer aus Sichertshausen verkauft. Dieser errichtete auf der zum Dorf hin gelegenen Ecke des Grundstücks ein Anwesen, das nach ihm und seiner Tätigkeit als Kirmesmusikant dann Spillams (aus "Spiel-Adam") genannt wurde. Nächster Besitzer war sein Sohn, Conrad Lemmer d. Ä..  Er baute Scheune und Stallungen weiter aus und betrieb die Gastwirtschaft „Zum Klosterhof“. Es folgten Gotthard Lemmer und Anna Katharina, geb. Peil. Sie waren die Eltern von Konrad Lemmer (1897-1999), der 1938  das Wohnhaus neu errichtete. 1995 zog er mit seiner Tochter Katharina und ihrem Mann Hans Müller in ein neues Haus um, das sie an der Außenseite des Gartens bei der Kirche gebaut haben. Zuvor wurde die Gastwirtschaft „Zum Klosterhof“ in den alten Gebäuden geschlossen. Diese dienten nun als Mietwohnungen.
Im Jahre 2017 übernahm Helmut G. Müller die Planung, um auf dem Platz des ehemaligen Klosters und Schlosses neue Gebäude zu errichten, um damit der alten Geschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.






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