Krippenspiel der Kita 2016 - helmutg.mueller.de

Helmut G. Müller - Kloster Hachborn
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Krippenspiel
Welt ging verloren, Christ ist geboren
Version 2.02

Zum Spiel:  Das Stück verdankt sich einer Erfahrung bei der Rollenverteilung:  Fast  alle Jungen wollten Soldaten sein, fast alle Mädchen Engel. Wie soll da  Frieden werden?
Bei dem Stück kann eine komplette Kitagruppe mit  kleinen Texten oder auch einer Spielszene ohne Text mitmachen. Den  Sternentanz übernehmen die Krippenkinder mit einer kleinen  Choreographie. Beim abschließenden Tanz der Hirten und Engel könnten die  frisch geheilten Körperteile sich noch einmal austoben.

Rollen:
 
Spielleiterin, Erzähler, Erzieherin , Lesung
 
Rollenplan: Mädchen 1 – 8, Maria, Engel Gabriel, Engel Michael, weitere Engel, Wirtinnen ohne Text
 
Jungen, Soldaten 1 -9, Kaiser Augustus, Bote, Josef, Hinkebein, lahme Hand, Hund, blindes Auge, gebeugter Hirte, Esel, evtl. Weise ohne Text
 

 
Lied: Alle Jahre wieder …
 
 
Erzähler: Begrüßung der Anwesenden. Eine der spannenden Sachen beim Krippenspiel ist alljährlich die Rollenverteilung. Manche Rollen sind sehr begehrt, andere will keiner haben, und doch sind genau diese manchmal die wichtigsten. Unser Krippenspiel fängt deswegen heute mit der Rollenverteilung an. So oder so ähnlich war es.
 
Spielleiterin: Dann verteilen wir jetzt mal die Rollen
 
Mädchen 1: Ich will ein Engel sein
 
Mädchen 2: Ich auch
 
Alle Mädchen  ich, ich, ich ich auch, ich, ich …
 
SpielleiterIn: Engel sind bescheiden, drängen sich nicht vor und rufen nicht „ich, ich, ich“.
 
Alle Mädchen: Och ...
 
Spielleiterin: Außerdem wird die Maria von den Engel ausgewählt. - Dann setzen sich jetzt alle Engel mal zusammen und besprechen, wen sie als Maria haben wollen.
 
            Die Mädchen hocken sich zusammen.
 
 
Mädchen 1 (meldet sich aus dem Mädchenkreis): Wir müssten noch wissen: Wer spielt denn den Josef?
 
Spielleiterin: Da fragen wir mal bei den Jungen: Wer von euch will den Josef spielen? Der Josef ist in dem Stück ganz wichtig. Sonst wäre Maria ganz alleine. Da wäre niemand da, der das Kind beschützt. Ohne Josef wäre das Jesuskind vielleicht gleich wieder gestorben vor Kälte und Hunger. Der Josef ist der wichtigste Mann überhaupt. …
 
Josef: (meldet sich) Ja, ich bin Josef.
Maria: Ja, dann spiele ich die Maria
 
 
SpielleiterIn (dann zu den anderen Jungen) Und was wollt ihr sein?
 
Junge 1: Ich will ein Soldat sein
 
Junge 2: Ich auch …
 
Alle Jungen: Ja, ja, wir wollen Soldaten sein.
 
Spielleiterin: Warum wollt ihr alle Soldaten sein?
 
Junge4: Soldaten sind stark
 
Junge5: Soldaten sind mutig
 
Junge7: Soldaten sind cool
 
Erzieherin/Lehrer 1: Wie peinlich, unsere ganze Friedenspädagogik hat versagt.
 
Erzieherin/Lehrer 2: Und das auch noch zu Weihnachten
 
Mädchen 3: Die Welt geht verloren.
 
Spielleiterin: (zu den Jungen) Aber im Krippenspiel kommen gar keine Soldaten vor.
 
Junge7: Doch der Kaiser Augustus, der ist ein Soldat
 
Spielleiterin: Na gut - will jemand den Kaiser Augustus spielen?
 
Junge7/Soldat7:  Jo, jippi, ich bin der Kaiser, der große Sieger,
 (dann zu anderen Jungen) und ihr seid meine kleinen Krieger.
 
Soldat8/Augustus (zu Junge 7):  Du bist doch bloß eine lahme Tante,
am stärksten hier ist meine Bande.
 
(dann Kampfgetümmel, weinen, Erzieherin geht dazwischen)
 
Maria: Die machen alles hier kaputt
Die legen die Welt in Asche und Schutt.
Spielleiterin: Da brauchen wir jetzt ein paar Engel,
und nicht nur solche Lausebengel
 
 
 
Engel Michael: Ich bin Engel Michael(a), wie Gott bin ich
 
Engel Gabriel: Engel Gabriel(a), die Kraft des Lebens nennt man mich
 
Alle Engel: Wir sind die himmlischen Heerscharen,
wir beschützen die Welt vor allen Gefahren.
 
 
Lied/ Sternentanz: Ihr lieben Sterne kommt zu mir, von Detlev Jöcker www.youtube.com/watch?v=iQfUqzSl21w .  Hier kommen unsere Krippenkinder zum Einsatz mit einfachen Bewegungen zu dem Lied.
 
 
Erzähler: So singen und tanzen die Engel im Himmel und bereiten die Geburt des neuen Königs vor. Doch auf der Erde kämpfen immer noch die Soldaten. Sie machen Krieg. Es gibt viele Tote, viele Verletzte, so viele Menschen die flüchten müssen, so viel Leid und Schmerzen.
 
 
Es folgen nun jeweils angedeutete kurze Zweikämpfe der Soldaten. Die Besiegten bilden dann die Hirtengruppe
 
 
Junge/Soldat 1 (mit Speer): Ich kämpfe mit dem Speere
für mein Volk und unsere Ehre.
 
Soldat 2 zu Soldat 1: Ich schlag auf deine Füße ein.
Du wirst der Hirte Hinkebein (besiegter Soldat 1 lässt den Speer fallen und nimmt dafür einen Hirtenstock. Er hinkt weg)
 
Soldat 3 zu Soldat 2 (mit angedeutetem Schwertschlag auf die Hand)
Ich drücke dich an die Wand,
Du wirst der Hirte lahme Hand.
 
(Soldat 2 geht als Hirte mit verwundeter Hand ab)
 
Soldat 4 zu Soldat 3: Ich haut dir auf den Mund.
Du wirst der Hirte dummer Hund. (Soldat 3 wird zum Hirtenhund, bellt: Au, wau, wau)
 
Soldat 5 zu Soldat 4: Haut dir auf deine Glotze ein Rabauke
so wirst du der Hirte blindes Auge. (Soldat 4 geht als Hirte mit Augenklappe ab)
 
Soldat 6 zu Soldat 5: Ich hau dir auf den Rücken,
und du musst dich bücken (Soldat 5 geht als Hirte mit gebeugtem Rücken ab)
 
 
Soldat 7 zu Soldat 6: Ich und du, Josefs Kuh, Josefs Esel, das bist du (besiegter Soldat 6 wird zum Esel mit Eselsmaske, alternativ mit einen Eselskopf auf einem Stab http://www.ausmalbilder.eu/Tiere/Esel/Eselkopf.html, ein zweites Kind wird mit einer übergeworfenen Decke zum Rücken des Esels).
 
Am Ende sind nur noch Soldat 7, Soldat 8 und Josef übrig: Soldat 8 tritt als Kaiser Augustus auf.
 
Soldat 8/Augustus: Was brachte der Krieg?  - so viele Tote,
nur zwei Soldaten noch übrig? - (zu Soldat 7) Na gut, du wirst mein Bote.
 
Josef schüttelt den Kopf: Ich ziehe keine Rüstung an,
ich werde lieber Josef, der Zimmermann.
 
Engel Gabriel tritt mit Maria auf:  Hab keine Angst Maria, mit dir soll diese Welt nun anders werden.
Dein Kind, der Heiland, bringt Frieden auf Erden.  
 
Erzähler:  So wächst im Bauch von Maria ein kleines Baby heran. Ein Kind, in dem Gott selber zur Welt kommt. Doch Josef weiß immer noch nicht ob er mit Maria gehen soll. Da kommt der Engel Michael zu ihm.
 
Engel Michael: Josef, hab keine Angst und sei doch schlau.
Beschütze das Kind, nimm Maria als deine Frau.
 
Maria und Josef reichen sich die Hand
 
 
Soldat 7/Bote des Kaisers tritt dazwischen, mit Fanfare:  Der Kaiser befiehlt: Es gehe jeder in seine Heimatstadt,
wir müssen zählen, wie viele Männer das Reich noch hat.
 
 
Lesung: So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich dort zählen zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zum Haus und zur Nachkommenschaft des Königs Davids und begab sich deshalb von seinem Wohnort Nazaret in Galiläa hinauf nach Betlehem in Judäa, der Stadt Davids, um sich dort zusammen mit Maria eintragen zu lassen.
 
 
Maria und Josef ziehen mit dem Esel durch die Bankreihen hindurch, sie klopfen an einem Wirtshaus an.
 
Wirtin 1: Schüttelt den Kopf und weist sie ab.
 
Wirtin 2: Schüttelt den Kopf und weist sie ab.
 
Wirtin 3: führt sie zur Krippe. Dort wir das Kind geboren. Sie legen es in die Krippe.
 
 
Währenddessen kann als Lied gesungen werden. Kling Glöckchen, klingelingeling …
 
 
Lesung: Und es waren Hirten auf dem Felde, die hüteten des Nachts ihre Herde.
 
 
1/Hirte Hinkebein: Ach könnte ich doch wieder gehen
 
4/Hirte blindes Auge: Ach könnte ich doch wieder sehen
 
5/gebeugter Hirte: Und ich einfach gerade stehen.
 
2/Hirte lahme Hand: Meine Hand tut so weh, au, au, au
 
3/Hirtenhund: Wau, wau, wau, wau ...
 
 
Engel:(evtl. mehrere Engel, die jeweils einen Satz sprechen)
 
1: Fürchtet euch nicht! Ich verkündige euch große Freude.
 
2: Für euch ist heute der Heiland geboren.
 
3: Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet das Kind finden.
 
4: Es ist in Windeln gewickelt.
 
5 :Es liegt in einer Krippe.
 
 
1/Hinkebein: Ich kann wieder laufen, zur Krippe hin, schnell, schnell
 
4/Blindes Auge: Juchhu, ich sehe was, der Himmel ist ganz hell
 
5/Gebeugter Hirte: Mein Rücken ist gerade wie ne Wand
 
2/Lahme Hand: Ich nehme das Kind in meine Hand
 
3/Hirtenhund: uf, uf zum Stall hinuff
wuff, wuff, wuff,wuff
 
 
Die Hirten gehen zur Krippe, die Engel kommen ebenfalls hinzu
 
 
Erzähler: So gingen sie zum Stall und fanden das Kind, dazu Maria und Josef, und sie tanzten ihren allerschönsten Hirtentanz um den Heiland, der ihnen geboren war. Die Hirten jedenfalls hatte er schon mal geheilt, mit Haut und Haaren, Händen und Beinen, Bauch und Herz.
 
 
Tanz/ Lied der Kinder: Rosin: Das-Lied-über-mich (evtl. in der Strophe 2 die Autos durch Bären ersetzen)
 
 
[Es kann das Stück an dieser Stelle auch noch um die Weisen aus dem Morgenland und einen Sternträger/Sternträgerin bereichert werden.
 
Erzähler: Und dann gab es da noch kluge und weise Männer im fernen Morgenland. Da sehen wir sie (die Weisen treten auf und suchen den Himmel ab). Die suchten nach Frieden für die Welt. Da sahen sie am Himmel einen neuen Stern, der wanderte vor Ihnen her und führte sie direkt zur Krippe (Sternträger geht mit den Weisen zur Krippe). Dort beten sie das Kind an und sie brachten ihm ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe (Die Weisen verneigen sich vor Maria und Josef mit dem Kind und übergeben ihre Geschenke).]
 
 
Erzähler: Die Hirten erzählten in ganz Bethlehem, was geschehen war und alle freuten sich mit ihnen und sangen, weil die Welt jetzt doch nicht verloren war, die Wunden heilen konnten und es  wieder wärmer und heller bei den Menschen wurde.
 
 
Lied: O du fröhliche… 1 -3
 
 
Die Kinder gehen während des Liedes mit Weihnachtslichtern zu ihren Eltern und anderen Besuchern, sodass der Raum jetzt mit Kerzen erleuchtet wird (es können auch LED-Lichter sein - das mindert die Brandgefahr)
 
Ende


 
Ursprünglicher Text vom 20. Oktober 2016
Erzähler: Zunächst Begrüßung der Anwesenden. Eine der spannenden Sachen beim Krippenspiel ist alljährlich die Rollenverteilung. Manche Rollen sind sehr begehrt, andere will keiner haben, und doch sind genau diese manchmal die wichtigsten.  Unser Krippenspiel fängt deswegen heute mit der Rollenverteilung an. So oder so ähnlich war es (im letzten Jahr).
 
Spielleiterin: Dann verteilen wir jetzt mal die Rollen
 
Mädchen 1: Ich will die Maria sein
 
Alle Mädchen Nein ich, ich, ich ich …
 
Spielleiterin: Maria war bescheiden, hat sich nicht vorgedrängt und hat nicht „ich, ich, ich“ gerufen.
 
Alle Mädchen: Och ...
 
Spielleiterin: Außerdem wird Maria von einem Engel ausgewählt – dem Engel Gabriel.
 
Alle Mädchen:  Ja, ich bin ein Engel, ein Engel, … ich will ein Engel sein...
 
Spielleiterin: Schön, dass wir so viele Engel haben. Dann setzen sich jetzt alle Engel mal zusammen und überlegen, wen sie als Maria erwählen.
 
            Die Mädchen hocken sich zusammen.

 
Mädchen 2 (meldet sich aus dem Mädchenkreis): Wir müssten erst mal wissen: Wer spielt denn den Josef?
 
Spielleiterin: Da fragen wir mal bei den Jungen: Wer von euch will den Josef spielen?

 
            Vielleicht meldet sich jemand passendes. Dann ist die Rolle jetzt vergeben, die Mädchen hocken sich wieder zusammen und losen die Maria aus. Ansonsten geht es weiter mit „Werbung“ für die Josefsrolle.
 
Spielleiterin: Der Josef ist in dem Stück ganz wichtig. Sonst wäre Maria ganz alleine. Da wäre niemand da, der das Kind beschützt. Ohne Josef wäre das Jesuskind vielleicht gleich wieder gestorben vor Kälte und Hunger. Der Josef ist der wichtigste Mann überhaupt. … (Die Werberede für den Josef kann hier noch fortgesetzt werden. Wenn sich trotzdem niemand findet, wird die Rolle später vergeben. Siehe unten, dann zu den anderen Jungen) Und was wollt ihr sein?
 
Junge 1: Ich will ein Soldat sein
 
Junge 2: Ich auch …
 
Alle Jungen: Ja, ja, wir wollen Soldaten sein.
 
Spielleiterin: Warum wollt ihr alle Soldaten sein?
 
Junge3: Soldaten kämpfen
 
Junge4: Soldaten sind stark
 
Junge5: Soldaten sind mutig
 
Erzieherin/Lehrer 1: Wie peinlich, unsere ganze Friedenspädagogik hat versagt.
 
Erzieherin/Lehrer 2:Und keiner, der sich an die Rolle des Josef wagt
 
Mädchen 3: Welt geht verloren.
Christ nicht geboren
 
Spielleiterin: Aber im Krippenspiel kommen gar keine Soldaten vor.
 
Junge6: Doch der Kaiser Augustus, der ist ein Soldat
 
Spielleiterin: Na gut - will jemand den Kaiser Augustus spielen?
 
Junge7/Soldat7:  Jo, jippi, ich bin der Kaiser, der große Sieger
(dann zu anderen Jungen) und ihr seid meine kleinen Krieger.
 
Junge8/Soldat8/Augustus (zu Junge 7):  Du bist doch bloß ne lahme Tante,
am stärksten hier ist meine Bande
 
(dann Kampfgetümmel, weinen, Spielleiterin geht dazwischen)

 
Mädchen 4: Die machen alles hier kaputt,
die legen die Welt in Asche und Schutt.
 
Spielleiterin: Da brauchen wir jetzt ein paar Engel,
und nicht nur solche Lausebengel
 
Engel Michael: Ich bin da, Erzengel Michael(a), wie Gott bin ich
 
Engel Gabriel: Erzengel Gabriel(a), die Kraft des Lebens nennt man mich
 
Alle Engel: Wir sind die himmlischen Heerscharen,
wir beschützen die Welt vor allen Gefahren. (evtl. Engelstanz)
 
Erzähler: Doch während die Engel noch im Himmel singen und tanzen, kämpfen die Soldaten auf der Erde. Es gibt viele Tote, viele Verletzte, so viele Menschen die flüchten müssen

 
Jeweils angedeutete kurze Zweikämpfe der Soldaten. Die Besiegten bilden dann die Hirtengruppe
 
Soldat 1 (mit Speer): Ich kämpfe mit dem Speere
für mein Volk und unsere Ehre
 
Soldat 2 zu Soldat 1: Ich schlag auf deine Füße ein.
Du wirst der Hirte Hinkebein (besiegter Soldat 1 hinkt weg, mit Hirtenstock)
 
Soldat 3 zu Soldat 2 (mit angedeutetem Schwertschlag auf den Arm): Als Soldat bis du zu harmlos,
drum wirst du der Hirte Armlos. (Soldat 2 geht als einarmiger Hirte ab)
 
Soldat 4 zu Soldat 3: Ich haut dir eins auf den Mund.
Du wirst der Hirte blöder Hund.  (Soldat 3 wird zum Hirtenhund, bellt: Au, wau, wau)
 
Soldat 5 zu Soldat 4: Haut dir auf deine Glotze ein Rabauke
so wirst du der Hirte blindes Auge. (Soldat geht mit Augenklappe ab)
 
Soldat 6 zu Soldat 5 (mit Stich ins Herz): kriegt deine Seele einen Klaps,
so wirst du der Hirte Trinkeschnaps (geht als betrunkener Hirte ab).
 
Soldat 7 zu Soldat 6: Ich und du, Josefs Kuh, Josefs Esel, das bist du (besiegter Soldat 6 wird zum Esel mit Eselsmaske).
 
 
Am Ende sind nur noch Soldat 7, Soldat 8 und Soldat 9 übrig: Soldat 8 tritt als Kaiser Augustus auf. Soldat 9 wird zum Josef – falls sich der bisher noch nicht gefunden hat.
 
Soldat 8/Augustus: Was brachte der Krieg?  - so viel Unheil, so viele Tote,
nur zwei Soldaten noch übrig? - (zu Soldat 7) Na gut, du wirst mein Bote.
 
Soldat 9/Josef schüttelt den Kopf, zieht seine Rüstung aus: Ich ziehe keine Rüstung an,
werde lieber Josef, der Zimmermann.
 
Engel Gabriel tritt mit Maria auf: Hab kein Angst Maria, mit dir soll diese Welt nun anders werden.
Dein Kind, der Heiland, bringt Frieden auf Erden.
 
Erzähler:  So wächst im Bauch von Maria ein kleines Baby heran. Ein Kind, in dem Gott selber zur Welt kommt. Doch Josef weiß immer noch nicht ob er mit Maria gehen soll. Da kommt der Engel Michael zu ihm.
 
Engel Michael: Josef, hab keine Angst und sei doch schlau.
Beschütze das Kind, nimm Maria als deine Frau.
 
Maria und Josef reichen sich die Hand

 
Soldat 7/Bote des Kaisers tritt dazwischen, mit Fanfare: Der Kaiser befiehlt: Es gehe jeder in seine Heimatstadt,
wir müssen zählen, wie viele Männer das Reich noch hat.
 
Lesung: So ging jedermann in die Stadt, aus der er stammte, um sich dort zählen zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zum Haus und zur Nachkommenschaft des Königs Davids und begab sich deshalb von seinem Wohnort Nazaret in Galiläa hinauf nach Betlehem in Judäa, der Stadt Davids, um sich dort zusammen mit Maria, seiner Freundin, eintragen zu lassen.
 
Maria und Josef ziehen mit dem Esel los durch die Bankreihen hindurch, sie klopfen an einem Wirtshaus an, Wirtin 1 weist sie ab, Wirtin 2 weist sie ab, Wirtin 3 führt sie zur Krippe. Dort legen sie das Kind hinein.

 
Lesung: Und siehe es waren Hirten auf dem Felde, die hüteten des Nachts ihre Herde.
 
Soldat4/blindes Auge: Ach könnte ich doch wieder sehen,
dafür würde ich tausend Meilen gehen.
 
Soldat 1/Hinkebein: Ach könnte ich doch wieder laufen
 
Soldat5/Trinkeschnaps: Und ich mal aufhören mit dem Saufen
 
Soldat2/Armlos: Mein Arm tut so weh, au, au, au
 
Soldat3/Hirtenhund: Wau, wau, wau, wau ...
 
Engel:(evtl. mehrere Engel, die jeweils einen Satz sprechen) Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, (welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.) Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
 
Blindes Auge: Juchhu, ich sehe was, der Himmel ist ganz hell
 
Hinkebein: Ich kann wieder laufen, zur Krippe hin, schnell, schnell, schnell
 
Trinkeschnaps: In meinem Herzen wird’s ganz warm
 
Armlos: Ich nehme das Kind auf meinen Arm
 
Hirtenhund: uf, uf zum Stall hinuff
wuff, wuff, wuff,wuff

 
Erzähler: So gingen sie zum Stall und fanden das Kind, dazu Maria und Josef, und sie tanzten ihren allerschönsten Hirtentanz um den Heiland, der ihnen geboren war. Die Hirten jedenfalls hatte er schon mal geheilt. Und alle Schäfchen stimmten ein und alle Engel vom Himmel.
 
Tanz/ Lied der Kinder
Erzähler: Die Hirten aber erzählten in ganz Bethlehem, was geschehen war und alle freuten sich mit ihnen und sangen.

Welt ging verloren von Helmut G. Müller ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International Lizenz..
 


 Die Rechte zur Aufführung des Stückes oder Verwendung von Teilen davon werden erworben durch die Angabe des Spielortes und der Zeit der Aufführung im unten stehenden Gästebuch. Es erfolgt in der Regel keine weitere Rückmeldung.
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